Sonntag, 12. Januar 2014

Wunderschönes Fjordland

Weiter ging es von Dunedin, der zweitgrößten Stadt Neuseelands. Eigentlich eine sehr schöne Stadt, aber für uns dann doch zu verregnet; deswegen ging es schnell weiter gen Süden. Immerhin haben wir noch die steilste Straße der Welt zu sehen bekommen - Baldwin Street. Die Nacht verbrachten wir in einem kleinen Küstenörtchen (siehe Pinguinkolonie), ehe es dann am nächsten Morgen weiter ging Richtung Westküste. Das Wetter war insgesamt mehr als bescheiden, deswegen konnten wir nicht widerstehen in Balclutha (ich weiß komischer Name für eine Stadt) ins Schwimmbad zu gehen. Dort wartete dann für 3$ nicht nur eine heiße Dusche sondern auch ein herrlicher Spa auf uns. Und siehe da, als wir wieder raus kamen, zeigte sich sogar die Sonne wieder. Am Freitag machten wir uns dann auf den Weg nach Te Anau in der Fjordland-Region. Hier zeigte sich das Wetter bereits von seiner besten Seite und es sollte auch so bleiben...:-) Im örtlichen Infocenter buchten wir dann Tickets für einen Boatcruise im weltberühmten Milford Sound. Wenn wir so drüber nachdenken das erste Mal, dass wir Geld für einen Touristenattraktion ausgegeben haben! Die Strecke von Te Anau nach Milford erstreckt sich über 120km, Tankstellen Fehlanzeige. Also gaben wir unserem Nissan noch einen Riesenschluck Benzin zu trinken, ehe es losging. Der Weg entpuppte sich als traumhadt schön - riesige schneebedeckte Berge, glasklare Wasserfälle uns einladende Seen. In Milford angekommen quartierten wir uns auf einem recht kostspieligen Campingplatz ein. Achja und Milford ist nicht nur für seine tolle Landschaft bekannt, sondern auch für Invasionen von Sandflys. Das beste was man da machen kann, um nicht gestochen zu werden, ist in Bewegung zu bleiben. Oder man weiß sich zu vermummen wie Christina :-D
So am nächsten Morgen war es dann soweit mit der Bootsfahrt. Bei trockenem und später sonnigem Wetter erlebten wir eine gewaltige Landschaft!! Und zusätzlich gab es noch Kaffee umsonst! Mittags machten wir uns dann auf die Rückreise nach Te Anau. Nach ca. 10km mussten wir dann wieder den 1,3km langen Tunnel auf 900m Höhe passieren. Hier war es unglaubliche neblig, ich konnte quasi Christina auf dem Beifahrersitz kaum noch erkennen.. Als wir allerdings auf der anderen Seite des Tunnels wieder rauskamen, erwartete uns perfektes Sommerwetter mit blauem Himmel. Wahnsinn!! Mit diesem Argument auf meiner Seite war es ein leichtes Christina zu einem dreistündigen Walk zu überreden. Dem Key-Summit-Walk. Gut gelaunt machten wir uns auf den Weg durch den Regenwald. Aber die Stimmung kippte schnell, als Madame merkte, dass es nur bergauf ging...Nix war mehr mit der einst berühmt-berüchtigten Bergziege (so wurde sie einst bei einem Triathlon beim Kampf mit einem Hügel bezeichnet). "Ich mach diesen Kack nie wieder" waren ihre Worte. Fluchend und möppernd hielt sie aber trotzdem durch und so wurden wir oben mit einem wunderbaren Ausblick belohnt. Das Highlight war dann, dass sich Mount Christina (2500m) durch eine Wolke zeigte. Auf einem der Fotos seht ihr also Christina vor Mount Christina. Diese Tatsache erhellte dann auch Christinas Laune.
PS: Von einem anderen Bergsteiger erfuhren wir, dass wir unfassbares Glück mit dem Wetter in Fjordland hatten. Die letzten 5 Wochen hat es nämliche durchgehend geregnet! Achja und ganz unten seht ihr wie Christina unseren Motor bei 8000 Umdrehungen traktiert....:D
Bis bald liebe Leute!


















































Dienstag, 7. Januar 2014

Und wieder on tour!

Die Zeit des Luxus und Schlemmens in Christchurch ist vorbei! Nun sind wir wieder on the road in Richtung Dunedin.

Die erste Nacht verbrachten wir auf einer kleinen Campsite, in der zur Abwechslung das Entzünden eines Feuers erlaubt war. Klar, dass Henry sofort alle Manneskraft aufbrachte, um à la cast away Star Tom Hanks "Ich habe Feuer gemacht" zu schreien. Das, und nicht mehr war das Resultat einer liebevollen Konstruktion :D



Danach ging es Richtung südliche Alpen und Mount Cook. Ganz schön großer Hügel! Nicht zu verpassen auch die wunderschönen Seen, angefangen mit Lake Tekapo und dem kleineren Schwestersee Lake Alexandrina, die sich in ihrer Farbe deutlich unterschieden und dem See Pukaki. Die Krönung der Farbe türkis/eisblau und was auch immer. So eisig die Farbe, so eisig auch die Temperaturen, da diese Seen aus Gletschern gespeist werden. Schwimmen wäre also bei einer Temperatur von ca 10 Grad recht frisch gewesen.










Natürlich stand auch wieder etwas Jogging auf dem Programm und aus Angst mich könnte jemand kidnappen musste ich mich anziehen wie ein Schlunz!




Und hier nochmal der Sonnenuntergang am Lake Pukaki und unserem wunderschönen Schlafplatz.

Donnerstag, 2. Januar 2014

neues jahr, neue frisur!

Henrys letzter Haarschnitt war also schon mehrere Monate lang ūberfällig, wie auf folgendem Bild zu sehen ist.



Außerdem scheint er auf diesem Bild etwas stoned zu sein! Aber zurück zum Thema: Aus Kostengründen hatte Henry die Idee MICH einem Friseur vorzuziehen! Ich durfte also die Schere zücken und meiner Kreativität freien Lauf lassen!

Zunächst in voller Panik...dann schließlich vollstens zufrieden, stellten wir fest das seine neue Frise echt gar nicht schlecht aussah!!

Dienstag, 31. Dezember 2013

Letzte Taten in 2013

Der letzte Tag des Jahres präsentiert sich doch nochmal von seiner besten Seite: knackige 25°C und Sonne! Das haben Chrissi und ich zum Anlass genommen ins Freibad zu gehen. Und es verlief alles komplett nach Christinas Geschmack. Das auf angenehm tropische Temperaturen beheizte 50m-Outdoorbecken war ihr "viel zu kalt". Als sie es nach ca. 15 Minuten todesmutig gewagt hatte ihren Körper einzutunken kam der nächste Paukenschlag: Der Pool wurde evakuiert, weil irgendein Mistblag - sorry für den und den folgenden Ausdruck - in den Pool gekackt hat. So dauerte Madames Ausflug in den Pool ganze 5 Sekunden :D (Glücklicherweise konnten wir auch im Innenbereich gut unsere Bahnen ziehen)
Heute Abend gehen wir auf die Silvesterfeier einer Arbeitskollegin, dort gibt es ein großes Barbeque, d.h. futtern, futtern, futtern!!
In diesem Sinne wünschen wir Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr :-)

Montag, 30. Dezember 2013

Kurzer Nachtrag

Hier noch ein paar Fotos von unser Tour Richtung Hanmer Springs, die wir Euch nicht unterschlagen wollen :-)




Wunderschöner Campingspot in Kekerengu




Firlefanz enjoying the view




Soll ich nun rein oder nicht..?




Natürlich..




Und am Abend zuvor hat er sich noch rasiert...:o




:-)




Robben nördlich von Kaikoura




Waterfront Kaikoura




Madame

Freitag, 27. Dezember 2013

...



Weihnachtsessen bei unser Chefin




Heiligabend mit Jiany und Cameron :)




True German food




on our way to Christchurch

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Merry Xmas from Christchurch

Allerbeste Weihnachtsgrüße aus dem wunderschönen Christchurch! Wir hatten uns Weihnachten zwar ein wenig sonniger vorgestellt aber es war trotzdem eine tolle Erfahrung Weihnachten im Sommer zu verbringen! Nun aber erstmal chronologisch :p
Von Hanmer Springs ging es für uns weiter Richtung Süden bis wir schließlich in Ashburton ankamen. Hier haben wir den Tag an einem traumhaften See verbracht. Nach einer ordentlichen Joggingrunde haben wir noch ein paar Bahnen im örtlichen Schwimmbad gezogen. Am folgenden Tag machten wir uns endlich auf den Weg nach Christchurch. Die Fahrt begann allerdings mit einem großen Schreck: Nach ca 10km gab es einen riesigen Knall, weil das hintere rechte Fenster unseres geliebten Nissans explodiert ist (Steinschlag??)...na toll, dachten wir. Wieder unnötige Kosten! Aber wir hatten Glück im Unglück. Eine Ersatzscheibe bekamen wir beim Schrotthändler und, weil wir die Scheibe dann selbst eingebaut haben, beliefen sich die Kosten nur auf 40$. Keine 45min später waren wir wieder on the road! Wenig später waren wir dann in Christchurch, der zweitgrößten Stadt Neuseelands. 2010 und 2011 wurde die Stadt von schrecklichen Erdbeben heimgesucht, denen über 200 Menschen zum Opfer fielen. Vom eigentlichen Stadtkern ist nicht mehr viel übrig, die Spuren sind nach wie vor zu sehen. Dennoch hat die Stadt eine sehr angenehme Atmosphäre.
Untergekommen sind wir bei Jiany und ihrem Freund Cameron. So konnten wir endlich wieder den Luxus des Alltags genießen - Küche, Badezimmer, Waschmaschine und Bett! An Heiligabend haben wir alle zusammen traditionell deutsch gekocht - Rinderrouladen, Semmelknödel und Rotkohl! Henry war der glücklichste Mensch auf Erden :D
Auch haben wir eine neue Arbeit gefunden und diesmal nicht auf irgendeinem Feld, sondern in einem schönen kleinen Café. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen wie glücklich Madame ist, dass ihr Näschen nicht wieder einer Invasion von Pollen ausgesetzt ist. Und als wäre es nicht schon genug, dass unsere chefin supernett ist und uns gut bezahlt hat sie uns an unserem ersten Arbeitstag direkt zu ihrem Weihnachtsessen eingeladen!! Unfassbar diese Kiwis :-)
PS: Thank you so much Jiany and Cameron!

Montag, 16. Dezember 2013

Traumurlaubsort Hanmer

Nach getaner Arbeit folgte also nun die pure Entspannung und einige beeindruckende, aber auch harte Walks. Die erste Nacht in diesem beschaulichen Örtchen verbrachten wir zunächst auf einem Campingplatz,aus Angst vor dem hier so kriminellen Freedom Camping. Schließlich fanden wir jedoch ein malerisches Plätzchen in den Bergen direkt neben einem glasklaren Fluss. Klar das Henry direkt reingesprungen ist, trotz ordentlicher Strömung :-D






Solche schönen Berge laden natürlich ein erklommen zu werden! Also beschlossen wir den Mount Isobel zu bezwingen! (1319 m) Mein Gott was für eine Monstertour. Chrissi hat sich sage und schreibe 2 mal hingelegt. Aber naja, der Ausblick entlohnte für jede Strapaze.




Auf dem Weg zum dortigen Parkplatz kaum zu übersehen : Massen an Sauerkirschen! (Ok nix für Oma Gerda, aber für Chrissi und vor allem für Henry, der knapp ein halbes Kilo davon aß.)










Durch den Tip einer netten Dame im Camp besuchten wir einen weiteren herrlich angenehmen Fluss, dem selbst Christina nicht widerstehen konnte!




Der nächte Walk (diesmal nicht ganz so mörderisch) endete an einem beeindruckendem Wasserfall. Doch ach hierher war der Weg beschwerlich. Flüsse, Brücken und Felsen mussten passiert werden.







Nach diesen ganzen Anstrengungen steht heute nun die Regeneration und vor allem die Dusche im Vordergrund! Also besuchn wir die für Henma so bekannten heißen Quellen und lassen es uns gut gehen. :)

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